Dreitagestour 2009

Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2009-07-09T05:37:00

Dreitages Velotour der JR Gansingen-Sulz

Jungradler meistern Hoch-Ybrig problemlos

OBERIBERG. An ihrer Tour in die Zentralschweiz haben die Jungradler aus Sulz und Gansingen nicht nur die 120km Fahrtstrecke nach Oberiberg sondern auch den steilen Anstieg auf die Fuederegg gemeistert. Im dreitätigen Lager Stand ein Mix von Radsport und Wandern sowie Spiele auf dem Programm.

Der erste Sommerferiensonntag 5. Juli, morgens um 07:00 Uhr: Noch war es ruhig und neblig auf dem Turnhallenplatz in Sulz. Doch langsam trafen die ersten Jungradler und Leiter mit ihren Rennvelos samt Gepäck ein. Alle hatten ein Ziel: Am Abend auf der Fuederegg auf dem Hoch-Ybrig sicher anzukommen. Damit dass die 15 Jungradler Kinder auch schaffen standen Ihnen 4 Leiter in zwei Begleitfahrzeugen und 6 auf dem Velo bei.

Nach dem Gepäckverlad wurden die Kinder langsam kribbelig, sie wollten alle losfahren, denn die Strecke war über 120km lang. Die allerjüngsten mussten den ersten happigen Anstieg auf die Ampfernhöhe nicht absolvieren. Fabian Weiss und Dominik Weiss (beide Jg. 02) durften bis nach Remigen mit dem Auto mitfahren. Nach Stärkeklassen eingeteilt gab es insgesamt vier Gruppen auf dem Velo, wobei die erste Gruppe bereits um halb acht in Sulz starten konnte.
Die Strecke über Brugg bis nach Bremgarten war 40km lang, bis dort in Zufikon ein Znünihalt eingelegt wurde. Weiter ging es in Richtung Zugerland. Nach Baar waren die Begleitfahrzeuge plötzlich nicht mehr da, denn sie durften die Strecke durch das Höllgrottental nicht fahren. Hinten im Tal standen plötzlich bei allen Strassen nur noch Fahrverbotsschilder! Nein, falsch sind wir nicht, beantworteten die Leiter die Fragen der Kinder nach der weitern. Es ging 2km lang über einen steilen Kiesweg aus dem Höllgrottental hinaus – natürlich ohne einen einzigen Platten Reifen einzufangen.

Der Mittaghalt nach 85km in Richterswil fand mitten im Wald statt. Danach konnte die Fahrt in Richtung Sihlsee fortgesetzt werden. Schliesslich kamen alle in Oberiberg an. Aber das war es noch nicht gewesen: Es standen noch über 400 Höhenmeter zum Gruppenhaus auf die Fuederegg hoch bevor. Auch diese letzte Strecke absolvierten alle Jungradler ohne Autoverlad, dafür jeder in seinem individuellen Tempo.

Zweiter Tag ohne Rennvelo
Der zweite Tag war der Ruhetag, hier wurde das Velo im Veloraum gelassen. Eigentlich hätte am Morgen eine Wanderung auf dem Programm gestanden, doch bei Dauerregen war niemand dafür zu begeistern. Als Alternativprogramm machten die Leiter Spiele, wo es um Wissen und Geschick bei Radsportrelevanten Themen ging. Die Aufgabe, vier Räder auf 8 bar aufzupumpen, meisterte die schnellste Gruppe in unter einer Minute. Dank den wenigen Sonnenstrahlen am Nachmittag konnte eine verkürzte Wanderung über die Roggenegg bis nach Oberiberg auf den Nachmittag verlegt werden.
Als Höhepunkt wird den Jungradlern sicher das freiwillige Bad im Bergbrunnen neben der Gruppenunterkunft bleiben.

Heimfahrt mit Regen
Am Dienstagmorgen stand als erstes die Abfahrt von der Fuederegg nach Oberiberg auf dem Programm. Danach ging es dem Sihlsee entlang, über den Etzelpass bis nach Rapperswil, wo der Znünihalt war. Es regnete zwar nie richtig, dafür nieselte es dauernd. Aber ab Rapperswil bei der Fahrt dem Zürichsee entlang wechselte das nieseln zu regnen. Wie es der Zufall so wollte, trafen sich alle Gruppen beim Eingang durch Zürich. Da waren vor allem die Leiter froh, denn kaum einer wusste den Weg bis nach Zürich-Affoltern auswendig. Schlussendlich war die Stadt schnell und sicher passiert und der Mittaghalt in Steinmaur kam näher.

Das letzte Teilstück das Surbtal hinab bis nach Döttigen und dann über den Strick wurde wieder im trockenen absolviert. Nach einem letzten Zvierihalt in Leibstadt fuhr dann die ganze Gruppe von über 20 Velofahrern Richtung Sulz. Doch bereits in Schwaderloch kam die böse Überraschung. Ein Gewitter und starke Regenschauer begleiteten die gemütliche Heimfahrt. Trotz Nässe, Kälte und Regen strahlen die Augen der Jungradler, als sie auf dem Turnhallenplatz in Sulz von ihren Eltern empfangen wurden. Stolz erzählen sie von ihren Erlebnissen und den 2x 120km die sie mit dem Rennvelo absolviert hatten.

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Jungradler überreichen Blumen und sagen Danke

Auch dieses Jahr durften wir Jungradler wieder eine wunderschöne 3-Tages-Tour erleben. Mit der Fahrt auf den Hoch-Ybrig begann die Reise, die uns mega Spass gemacht hat. Dieses tolle Erlebnis wäre ohne die feinen Kuchen und die anderen zahlreichen Spenden gar nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir uns herzlich bei allen Spendern bedanken!

Den grössten Dank haben aber unsere Küchencrew und unsere Leiter verdient, die diese Reise mit ihrem Einsatz erst möglich gemacht haben. Sie haben uns währen drei Tagen betreut, ein interessantes Programm aufgestellt und verpflegt.

Vielen, vielen Dank; es war einfach super!
Antonia Schraner (Jg. 1995)

Opens internal link in current windowLink zu den Bildern der Dreitagestour 2009. Initiates file downloadVideo 1: Bad im Bergbrunnen Initiates file downloadVideo 2: Bad im Bergbrunnen

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