Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-07-13T13:41:00
Velo-Ferienpass in Laufenburg
Die organisierenden J+S Leiter der Radsportschule Jungradler Gansingen-Sulz konnten am ersten Feriensamstag 14 Kinder mit ihren Velos und Bikes zum Ferienpassnachmittag begrüssen. Das Motto lautete „Spiel und Spass mit dem Velo“, dass den Teilnehmern der Spass nicht verdorben wurde sorgte sogar Petrus: Genau zu beginn um halb zwei Uhr hörte es auf zu regnen und einige Sonnenstrahlen kamen zum Vorschein.
Was nicht alles möglich ist mit einem Fahrrad
Nach einem kurzen Sicherheitscheck am Fahrrad zeigten die vier mithelfenden Jungradler Kinder den Teilnehmern den Unterschied von Rennvelos und Mountainbikes. Dann wurde ein Bremstest auf einer nicht ganz einfachen Unterlage gemacht. Ohne Stürze ging es dann in zwei Gruppen auf eine Ausfahrt. Um die eigene Koordination und Sicherheit kennenzulernen und zu verbessern bauten die Jungradler für die Ferienpasskinder einen Trick-Track Parcours mit verschiedenen Stationen auf. Dort wurde dann sogar nach einer Einübungsfahrt ein Stafettenwettkampf sowie andere Spielformen durchgeführt. Danach verlangte das Ballonfangis einiges an Gleichgewicht, Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit ab.
Jungradler motivierten für Radsportschule
Zum Abschluss erhielten alle Kinder des Ferienpasses ein weisses Armband als Zeichen für das erfolgreiche und unfallfreie bestehen des Velo Ferienpasses 2008. Dass das Velofahren mit dem Mountainbike oder dem Rennvelo bei der Radsportschule nicht nur für Knaben ist, sagten einstimmig die beiden anwesenden Mädchen, welche auch unter den vier Helfern dabei waren. Im weiteren berichteten die Jungradler den Ferienpasskindern von ihren Erlebnissen der vergangenen Dreitagestour ins Berner Seeland. Weitere Bilder vom Velo-Ferienpass und Informationen zu den Jungradlern sind auf der Homepage http://jungradler.rvsulz.ch abrufbar.
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-07-13T13:36:00
Am ersten Sommernferienwochenende fanden am Samstag in Diessenhofen und am Sonntag in Weiach Kriterien statt. Die Rennfahrerinnen war am Samstag unterwegs, die Rennfahrer und Jungradler am Sonntag.
Kriterium Weiach zählt zur Schüler-Meisterschaft
Fricktaler Nachwuchs vorne dabei
Von August Widmer
In Weiach im Zürcher Unterland fand am Sonntag das Rad-Krtierum statt. Im Rahmen dieser vom Velo-Club Steinmaur zum sechsten Male organisierten Prüfung wurde auch ein zur Schweizermeisterschaft der Schüler zählendes Rennen ausgetragen.
Bisher war das mitten im Sommer ausgetragene Rennen von Weiach als Hitzeprüfung bekannt. Am Sonntag fanden die Radsportler völlig andere Verhältnisse vor. Vor allem während der ersten, am Sonntagmorgen ausgetragenen Rennen regnete es in Strömen. Obwohl ausgerechnet der Nachwuchs im Regen fahren musste, kamen die meisten Fahrerinnen und Fahrer heil über die Runden. „Schwierig waren die Verhältnisse beim auf einem Tartanplatz ausgetragenen Geschicklichkeitsparcours. Dort gab es mehr Stürze und Unsicherheiten“, stellte Roger Kalt, der Leiter der Jungradler Sulz/Gansingen fest.
Mit zwölf jungen Radsportlerinnen und Radsportlern waren die Fricktaler nach Weiach gereist. Und der Radsport-Nachwuchs aus der Region vermochte sich gut in Szene zu setzen. Jan Hofer fuhr bei den Jahrgängen 1994 und 95, wo mit 20 Fahrerinnen und Fahrer am meisten Jugendliche am Start waren, auf den dritten Rang. Seine Schwester Daria mochte es noch besser. Sie setzte sich bei den Jahrgängen 1998 und 99 gegen die männliche Konkurrenz durch und holte sich den Sieg. Bei den Jahrgängen 1996 und 97 kamen Valentin und Michael Schraner als beste Fricktaler auf die Ränge 7. und 8. Allerdings waren nicht diese beiden, miteinander nicht verwandten Fahrer auf dem Podest. Von den Sulzern gelang vielmehr Tanja Schmid, als bestes Mädchen der Sprung aufs Podest. Darüber freute sich nicht nur Tanja selber, sondern auch ihre als Betreuerin im Einsatz stehende Mutter: „Solange Tanja Freude am Radsport hat, unterstützen wir sie dabei gerne. Dies obwohl wir überhaupt keine sportliche Familie sind.“
Diejenigen Fahrerinnen und Fahrer, die im Strassenrennen nicht ganz vorne mitzuhalten vermochten, konnten sich dann im Geschicklichkeits-Parcours in Szene setzen. „Unser Nachwuchs hat den Geschicklichkeits-Parcours noch gerne. Bei den Rennen sind oftmals diejenigen Fahrerinnen und Fahrer im Vorteil, welche den andern körperlich voraus sind. Im Geschicklichkeitsparcours kann dieser Scharte dann wieder ausgewetzt werden“, zeigt sich Roger Kalt froh darüber, dass die Nachwuchsmeisterschaft nicht nur aus dem Radrennen besteht. Der Leiter der Radsportschüler aus Sulz und Gansingen sieht noch einen weiteren Vorteil im Geschicklichkeits-Parcours: „Man lernt auf diesem Parcours das Fahrrad beherrschen. Dies ist nicht nur ein Vorteil für ein Rennen, sondern hilft auch beim täglichen Gebrauche des Fahrrades, zum Beispiel auf dem Schulweg.“
Bei den Anfängern fuhr Lukas Bucher als bester Lokalfahrer auf den sechsten Rang. Bucher war der einzige Fahrer des VMC Gansingen, der in Weiach an den Start ging. Die Gansinger fehlten deshalb, weil der Verein am letzten Wochenende die dreitägige Velotour durchführte. „Da der VMC Gansingen das Vereinsleben aktiv fördert, war es verständlich, dass die Rennfahrer für einmal dort mitmachten. Dies obwohl der eine oder andere Gansinger in Weiach sicherlich Aussichten auf einen Spitzenplatz gehabt hätte“, zeigte Marc Riesen von der Sportgruppe „PansanSilverreed“ gegenüber diesen Absenzen ein gewisses Verständnis. Der Leiter des Teams von Ivan Boutellier hatte dem Gansinger U-23-Fahrer in Weiach gute Aussichten auf einen Spitzenplatz zugetraut.
So ging das wie vor Jahresfrist von Joel Frey (Bützberg) gewonnene Hauptrennen ohne Fricktaler Beteiligung über die Runden. Dafür war im Rennen der Junioren Jonas Weiss vom RV Sulz dabei. Weiss heftete sich mehrmals ans Hinterrad von Simon Frank (Pfaffnau), der vor zwei Wochen in Gansingen Schweizermeister der Junioren geworden war. Allerdings hatten weder Weiss noch Frank eine Chance gegen die sehr stark fahrenden Junioren des RV Zürich. Mit Dominik Fuchs und Dominik Stucki belegten die Stadtzürcher gleich die ersten zwei Plätze.
Ergebnisse Kriterium Weiach:
Elite, Amateur: 1. Joel Frey (Bützberg) 93,6 km in 2:06:07 (44,530 km/h), 58 Punkte, 2. Bernhard Oberholzer (Hefenhofen) 21, 3. Bruno Menzi (Weesen) 18, 4. Martin Müller (Steinmaur) 11, 5. Matthieu Donzallaz (Freiburg) 11, 6. Peter Jörg (Steinmaur) 9, 7. Tobias Baumgartner (Steinmaur) 1, 8. eine Runde zurück: Tristan Marguet (Biel). Ferner: 18. Reto Meier (Würenlingen/VC Leibstadt)-.
Senioren/Masters: 1. René Furrer (Pfäffikon SZ) 27 Punkte, 2. Stefan Rauber (Brugg) 21, 3. Graziano Cristaldi (Biel) 20, 4. Ruedi Keller (Gippingen) 18, 5. Alexander Mattmann (Zürich) 17, 6. Lee Mazzoleni (Zürich) 2, 7. Jan Gerber (Aarau), 8. Anton Ballat (Steinmaur), 9. Pascal Käppeli (Brugg).
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-07-08T16:43:00
Radsportschüler radeln ins Seeland
Dreitagestour der Jungradler Gansingen-Sulz
SULZ/GANSINGEN/rks. Mit einer glanzvollen Tagesleistung von über 160km pro Weg mit dem Rennvelo haben die Radsportschüler Kinder und Leiter aus dem Fricktal eine dreitägige Tour ins Berner Seeland durchgeführt
Wo Cudrefin liegt wissen sie nun, die 15 Knaben und Mädchen im Alter von 8-14 Jahren der Radsportschule Jungradler Gansingen-Sulz. Auch wie man dorthin kommt ist nun bekannt, denn der Grossteil der Jungradler sind die gesamte Strecke bis zum Neuenburgersee mit den Rennvelo gefahren. Natürlich wurden die Kinder in ihrem Radsportlager von neuen Leiterpersonen auf dem Velo und im Fahrzeug begleitet.
Wahnsinnig erlebnisreich
Viele mögen denken, eine solche Strecke mit dem Velo und erst noch mit Kindern fahren sei unmöglich – das Gegenteil ist wahr. Anstatt wahninnig war die Tour für die Radsportschüler wahnsinnig erlebnisreich. Nach der Besammlung auf dem Turnhallenplatz in Sulz ging es am ersten Samstag der Sommerferien um halb acht Uhr in vier Stärkegruppen los. Die Route fühte zuerst über den einzigen Berg am Tag, die Ampfernhöhe, bis nach Remigen-Umiken. Zwischen Aarau und Olten wurde nach etwas über 40km ein Znünihalt eingelegt. Nach weiteren 60 km durch das Mittelland der Aare entlang wartete die Küchenmannschaft im Hornusserhaus in Messen/SO mit einem nahrhaften Mittagessen auf. Nachdem Lyss passiert war wurde das Terrain immer flacher, die Strassen durchquersten viele Gemüseäcker und Anbauflächen. Bald war der Neuenburgersee in Sicht und das Ziel in Cudrefin nicht mehr weit. Im ersten Moment nach der Ankunft Abends um 18 Uhr waren zwar Jungradler und Leiter müde, jedoch auch sehr stolz über ihre Tagesleistung, welche ohne Unfälle bewältigt wurde.
Ruhetag bei Regen, Rückfahrt im Trockenen
Am zweiten Tag wurden die Velos im Keller des Gruppenhauses „Le Moulin“ gelassen und einen Schiffahrt dem Neuenburgersee entlang unternommen. Es regnete am Morgen gerade so stark, dass einen geplante Wanderung durch das Auen-Naturschutzgebiet bei Esavayer-le-Lac verkürzt werden musste. Danach wurde die Jungradlergruppen im Zeltplatz Avneches am Murtensee erwartet. Dort bereiteten engagierte Eltern den Kindern und Leiter ein feines Mittagessen zu. Dank nachlassendem Regen am Nachmittag war sogar ein Sprung ins angenehm warme Wasser des Murtensees möglich.
So schön der gemeinsame Ausflug mit den Rennvelo ins Berner Seeland auch war, so schnell ging er wieder vorbei. Denn am Montag morgen startete die Gruppe der jüngsten vier Fahrerinnen und Fahrer bereits um 08:30 Uhr Richtung Aargau. Trotz wiedrigem Wetterbericht wurde keine der Gruppen auf dem Velo verregnet, es blieb glücklicherweise bis ins Fricktal zwar kühl aber dafür trocken. Diesmal führte die Fahrstrecke über Biel und Solothurn wieder bis Niedergösgen, wo nach einer 14% Steigung neben der dortigen Kirche hoch in der Waldhütte oberhalb des Dorfes der Mittaghalt gemacht wurde. Weiter ging die Fahrt mit immer sonnigerem Wetter über die Staffelegg bis Frick und nach Eiken. Ab dort radelten dann alle Leiter und Kinder gemeinsam bis ins Ziel, welches nach ungefähr 150 km erreicht wurde.
Dass die Dreitagestour das Highlight im Jahresprogramm der Jungradler ist, zeigen die vielen motivierten Jungradler und ihre Leiter. Freude an der Bewegung, an der Landschaft, die Gegend und Geographie kennenlernen sowie Soziale Eingebundenheit erleben, auch das wird nächstes Jahr wieder an der dreitägigen Velotour der Jungradler geboten. Bilder unter http://jungradler.rvsulz.ch zu finden.
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-07-07T18:06:00
Drei Fahrerinnen vom RV Helvetia Sulz vertraten unser Land an der Europameisterschaft Strasse in Verbania IT, welche am selben Wochenende wie die Dreitagestour der Jungradler stattfand.
Fabienne Sommer, U23 (Einzelzeitfahren)
Martina Weiss, Juniorinnen (Strassenrennen)
Sandra Weiss, Juniorinnen (Strassenrennen)
Ränge:
16. Rang für Fabienne im Einzelzeitfahren
28. Rang für Martina im Strassenrennen
32. Rang für Sandra im Strassenrennen
Die Sportkommission gratuliert Euch herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-06-27T17:51:00
Am letzten Sonntag waren die drei Jungradler Antonia, Jan und Adrian sowie die Frauen-B Fahrerin Victoria mit dem Cool & Clean Regionalkader an der Tour de Suisse an einem Cool & Clean Event im Einsatz.
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-06-23T05:48:00
VC Steinmaur mit Tagesbestzeit, gute Leistungen der Fricktaler
Von August Widmer
SULZ aw. Die Gäste vom VC Steinmaur gewannen das erneut in Sulz durchgeführte Fricktalische Mannschaftsfahren. Die Fricktaler konnten zwar nicht um den Kampf um den Tagessieg eingreifen. Sie feierten jedoch beim Nachwuchs Erfolge und warteten in den übrigen Kategorien mit einer starken Präsenz auf.
Da das Fricktalische Mannschaftsfahren auch Gästen offen steht, waren etliche Teams aus dem Aargau und den angrenzenden Kantonen am Start. Das über 85 km führende Rennen der Lizenzierten wurde zu einem Duell zwischen dem Vierer des VC Steinmaur und dem Team „PansanSilverreed“. Mit einem Rückstand von zweieinhalb Minuten mussten sich die vier Aargauer Amateure Ivan Boutellier, Luca Conrad, Reto Streda und Morena Angst den Zürcher Unterländern klar geschlagen geben. Diese holten sich mit den drei Elite-Fahrern Michael Müller, Benjamin Baumgartner, Balz Weber und dem Amateur Jürg Lehmann einen ungefährdeten Sieg. Dies obwohl eingangs der letzten Runde Benjamin Baumgartner seine Kollegen ziehen lassen musste. Bei „Pansan“ hatte Conrad erst einen Kilometer vor dem Ziel abreissen lassen. Die übrigen Mannschaften konnten in den Zweikampf an der Spitze nicht eingreifen.
Erfolg mit 55 Teams
Mit 55 Vierer- und Zweierteams war das diesjährige Fricktalische Mannschaftsfahren ein grosser Erfolg. „So viele Teams und Mannschaften waren noch nie am Start“, freute sich Bernadette Rippstein von dem als Organisator zusammen mit dem RV Sulz auftretenden SRB Fricktal. Es war am Sonntagmorgen zwar schon früh warm. Das hinderte die Rennfahrer allerdings nicht an guten Leistungen. Die 28,5 km lange Strecke, die ihren Start- und Zielort zwar in Sulz, die Wendepunkte auf der Rheintalstrecke jedoch in Laufenburg und in Leibstadt hatte, wurde ausnahmslos gelobt. Sie war eine richtige Rollerstrecke und liess vor allem die homogenen und aufeinander abgestimmten Teams zum Zuge kommen.
Angesichts der starken Konkurrenz durch die Gäste hatten die Fricktaler keinen einfachen Stand. Am Besten schnitten sie im Paarzeitfahren ab. Bei den Zweierteams der Lizenzierten landeten Lukas Rohner und Markus Jehle (Gansingen/Laufenburg) auf dem zweiten Rang
Bei den Gentlemen A kam Feuerwehr-Vizeweltmeister Rudolf Müller, der mit seinem Sohn Roland zusammenspannte, zu einem klaren Sieg. Erfreulich auch der lokale Nachwuchs. Hier waren die Mannschaften aus Gansingen und Sulz zwar unter sich. Sowohl bei den Junioren wie bei den Anfängern liessen sich die Gansinger den Sieg nicht nehmen.
Bei den Viererteams der Gentlemen A ging der Sieg an das Team „Energie Jeans“ aus Bern. Hier war die Konkurrenz so stark, dass der VMC Gansingen als erstes Fricktaler Team erst auf dem elften Rang zu finden ist. Bei den Gentlemen „B“ fuhr der vom früheren Bahnprofi Viktor Kunz angeführte Vierer als bestes Fricktaler Team auf den dritten Rang. Einen Rang dahinter folgte die Mannschaft des VC Kaisten.
Der Grossaufmarsch an Radsportlern belohnte den RV Sulz für die Organisationsarbeit. Die Sulzer feiern im nächsten Jahr ihr 100jähriges Bestehen. Sozusagen als Jubiläums-Anlass soll das Fricktalische Mannschaftsfahren im nächsten Sommer wieder durchgeführt werden.
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-06-21T18:27:00
Tour de France der Frauen vom 17.-22. Juni 2008
Fabienne Sommer an der Grande Boucle
Die Equipe Nationale Suisse erreichte an der Frankreichrundfahrt trotz ihrer jungen Besetzung gute Resultate. Im Gesamtklassement über sieben Etappen erreichte die Weiacherin Sereina Trachsel den elften Schlussrang. Emilie Aubry wurde drittbeste der jungen Elite-Fahrerinnen.
Mit der Schweizer Frauen Nationalmannschaft Team Swiss Cycling erhielt auch die letztjährige Juniorinnen Schweizermeisterin Fabienne Sommer vom Radfahrerverein Helvetia Sulz eine Startgelegenheit an der Grande Boucle Feminine Internationale. Sie wurde von der Nationaltrainerin Irene Dietrich zusammen mit zwei weiteren „jungen“ und drei „älteren“ Fahrerinnen aufgeboten. Zu den Youngsters, welche dieses Jahr ihr Debüt bei den Elite-Frauen haben, gehörten auch Sommers Teamkolleginnen Emilie Aubry (JU) und Jessica Schneeberger (BE). Drei erfahrene Athletinnen ergänzten das Team, es waren dies Monika Furrer (ZH), Bettina Kuhn (SG) und die amtierende Schweizermeisterin Sereina Trachsel (ZH). Teamziel war es, die jungen Athletinnen je nach Etappe optimal ins Team einbinden zu können und natürlich alle ohne Aufgabe oder Unfall durch das Rennen über insgesamt 557 km zu bringen.
Von Belgien über Frankreich nach Italien
Die Grande Boucle 2008 startete in der Belgischen Stadt Gent. Dort war auch der Publikumansturm riesig gross – es waren keine EM Fanzonen zu finden, dafür waren alle am Hauptplatz mitten in der Stadt um die Teampräsentationen und den Start der Rennfahrerinnen mitzuerleben. Die ersten zwei befand sich die Tour in der Grenzregion zwischen Belgien und Frankreich in der Region von Roubaix. Also flaches Terrain dafür viele holprige Pflastersteinstrassen, sogenannte Pavés. Auch das berühmte Pavé d’Arenberg aus dem Eliterennen Paris-Roubaix wurde in der zweiten Etappe durchfahren. Durch die Runden Pavésteine war es für die Begleitfahrzeuge auf diesem Streckenabschnitt nicht erlaubt, dem Fahrerinnentross zu folgen. Am dritten Tag folgte eine Überführungsetappe in Richtung Paris. Im Vorort Drancy war das Ziel. Doch zuvor stand den Fahrerinnen eine 110 km lange Fahrt durch teilweise sehr starken Regen bevor. Bis hier gelang es den auch den jungen Fahrerinnen auch Fabienne Sommer immer im Feld ins Ziel zu kommen und sich somit keinen unnötig grossen Rückstand für das Gesamtklassement einzuholen.
Mit einem langen Einzelzeitfahren über 40km in der Grenzregion zum Neuenburger Jura wurde die Tour fortgesetzt. Dieses wurde souverän von der Schweizerin Karin Thürig vom Cérvelo Team gewonnen, welche sich so vorübergehend das Leadertrikot sicherte. Auch für die Schweizer Nationalmannschaft wurden die Klassemente neu gemischt, hier zeigte sich wer das Potenzial für eine gute Gesamtklassierung im Team hatte. Sereina Trachsel rutschte mit einer guten Zeit weit nach vorne im Klassement, aber auch die jungen Fahrerinnen fuhren ein gutes Rennen und büssten relativ zu den Konkurrentinnen nicht allzuviel Zeit ein.
An den letzten beiden Tage standen für die Fahrerinnen auch grössere Pässe in der Region Haute-Savoie bei Grenoble auf dem Etappenprogramm. Die Schlussetappe endete mit einer Bergankunft im Italienischen Wintersportort Sestrière. Dort wurde schliesslich auch das Gesamtklassement entschieden. Karin Thürig verlor das Leadertriktot an ihre österreichische Teamkollegin Chrstiane Soeder. Von der Schweizer Nationalmannschaft sicherte sich Sereina Trachsel durch einen starken 6. Rang in der Schlussetappe den elften Gesamtrang.
Link zu den Resultaten.
Impressionen
Start in Gent (Flandern, Belgien)
Die Teampräsentation wurde in flämischer Sprache abgehalten
Equipe Nationale Suisse (v.l.): Fabienne, Emilie, Monika, Jessica, Bettina, Sereina, Irene (Nati-Choach)
Vor dem Start in Gent.
Hier hat der Radsport grösseren Publikumszuspruch als der Fussball – weit und breit war keine Fanzone zu finden.
Kurz vor dem 1. Etappenstart starteten die Velo-Postboten von Gent zu einem 5km Rennen.
Pavé: rumplig – technisch – speziell
Sereina und Bettina
Irene
Das Spitzenfahrzeug der Tour
Start hinter dem Directeur General.
Das Pavéstück von Arenberg, welches im Rennen Paris-Roubaix auch von den Profis befahren wird.
Die Team- und Begleitautos durften hier nicht durch.
Ruhepause nach der morgigen Halbetappe wohlverdient.
Emilie wurde vom Team ausgewählt ein TV Interview zu geben, da sie französisch spricht.
Emilie und Fabienne
Bravo les filles.
Ja, an einer Etappte hat es auch einwenig geregnet…
Einfahrt in Drancy (Ile-de-France, Vorort von Paris mit Sicht auf den Eiffelturm)
Wodurch gehts am schnellsten zum nächsten Etappenort Fabienne?
Beitrag von Roger Kalt, publiziert am 2008-06-15T20:06:00
Ja, man kann!
Am SlowUp in Laufenburg führten die Jungradlerleiter einen Trick Track Parcours durch. Dabei geht es um mehr Sicherheit mit dem Velo. Der Parcours ist nicht nur für Kinder sonder auch für Erwachsene. Es wagten sich jedoch um einiges mehr Kinder als Erwachsene in den Parcours. Die Inhalte wurden je nach Gruppe von den Leitern im Schwierigkeitsgrad angepasst. Nach einer freien Fahrübung wurde ein Parcours und ein Spiel durchgeführt. Nach beendeter Prüfung erhielten die Teilnehmer ein farbiges Armbändeli, je nach absolviertem Schwierigkeitsgrad.
Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgemacht wie wir uns das erhofft hatten. Als sich morgens um 06:30h Felix, Stefan und Roger in Laufenburg zum Aufstellen trafen sah es noch schön aus. Auch beim offiziellen Beginn um 10 Uhr war der Himmel noch hell. Am Nachmittag und vor allem gegen Abend verdunkelte es sich dann und begann zu regnen. Auch die Temperaturen waren nicht allzu sommerlich gewesen. Trotzdem hatte sie TrickTrack Teilnehmerinnen und Teilnehmer sichtlich Spass am Parcours. Wie im Film kam das Highlight am Schluss, als vier junge Biker mit ihren Jump-Bikes diverse Sprünge und Bunny-Hops auch über etwas höhere Hindernisse probierten.
Rennfahrer am Breite Kriterium in Schaffhausen
SULZ/rks. Während sich am SlowUp im Fricktal die Hobbyfahrer trafen, hiess es für die jungen Nachwuchs Leistungssportler in Schaffhausen und Wilteroltingen/BE auf zum Start bei Wettkämpfen. Bei den Frauen-B gab es einen Doppelsieg für Sulz und bei den Junioren erreichte ein Gansinger den zweiten Rang.
In der Stadt Schaffhausen stand diesen Sonntag mit dem Breite Kriterium der letzte Wettkampf vor den Rad Schweizermeisterschaften in zwei Wochen in Gansingen auf dem Programm. Am Start waren die Frauenkategorien sowie die Junioren U19. Bei den Frauen wurde das Rennen, welches über 40 Runden führte, zusammen mit Junioren (Frauen-B) und Elitefahrerinnen (Frauen-A) gestartet. Es setzten sich diverse Fluchtgruppen leicht ab, aber in der entscheidenenden war auch die Juniorin Martina Weiss dabei und war zusammen mit einer Elitefahrerin über 20 Runden an der Spitze und konnte so einige Wertungspunkte sammeln. Schliesslich konnte aber das Feld wieder aufschliessen und der Schlussspurt musste bei den Frauen-A über den Sieg entscheiden. Diese holte sich Monika Furrer (ZH), welche zuvor mit Martina Weiss die Spitzengruppe bildete. Bei den Juniorinnen gewann Martina souverän vor ihrer Schwester Sandra. Dadurch konnte beide ihre Führung im Schweizer Frauencup weiter ausbauen. Victoria Schraner, eine Erstjahr Frauen-B Fahrerin, konnte sich auch sehr gut im Feld halten und wurde 13. Juniorin. Wie es der Name so in sich hat, so hatte Fabienne Sommer mit zunehmender Renndauer Mühe mit der ungewöhnlichen Kälte für diese Jahreszeit, aber auch sie, die im ersten Jahr bei den Frauen-A fährt, erreichte den 8 Rang.
Nebst den Frauen waren in Schaffhausen auch die Junioren am Start. Hier waren je drei Junioren vom VMC Gansingen und drei vom RV Helvetia Sulz am Start. Mit einer knappen Entscheidung mit nur einem Punkt Rückstand wurde Dario Stäuble (Gansingen) zweiter. Philipp Sommer wurde als 13. bester Fahrer ohne Punkte
Impressionen vom TrickTrack
06:40 Uhr am Morgen…. gäääähn.
Felix pumpt die Bälle.
Er hats sehr gut gemacht, für das dass er noch ein „Anhängsel“ dabei hatte.
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