Die Velotour der Sulz Hobbyrennvelofahrer fand wie immer über Fronleichnam von Donnerstag bis Samstag statt und führte uns in diesem Jahr zuerst ins Seeland Murten und danach ins Bernern Oberland nach Thun.
Mit 15 Teilnehmern auf dem Velo und zwei Begleitern mit dem Vereinsbus starteten wir auf dem Turnhallenplatz in Sulz bei noch trockenen Verhältnissen. In Wittnau wurde der erste Anstieg bezwungen und es folgten danach noch ein paar weitere, bis wir zum Znünihalt in Wiesen / Kanton Solothurn eintrafen und uns stärken konnten. Nach bezwungenem unterem Hauenstein ging die Fahrt entlang dem Jurasüdfuss bis nach Feldbrunnen kurz vor Solothurn, wo der Mittaghalt geplant war. Kurz nach der Abfahrt in Richtung vom Tagesziel Murten öffnete sich der Himmel und es begann zuerst leicht und schliesslich fest zu regnen und es wurde kühler. Die warme Dusche im Hotel in Murten war allen Teilnehmern sehr willkommen.
Am zweiten Tag stiessen zwei von Sulz nach Bern „ausgewanderte“ Kollegen zu uns und belgeiteten uns als Local Guides. Wir waren wohl etwas zu schnell, oder die Regenwolken vor uns zu langsam und darum kam es ab und zu wieder mal zu einem Regenspritzer. Auch während dem rund 12 km langen Anstieg zum Gurnigelpass [1610 m] meldeten sich ab und zu wieder mal Regentropen. Oben angekommen und nach einer kurzen Gravel Strecke erreichten wir das Skilift Beizli und konnten uns in der Wärme mit einem feinen MIttagessen stärken.
Die Abfahrt vom Gurnigel herunter nach Riggisberg war ebenso eine Herausforderung wie der vorangegangene Anstieg, weil es nass und kalt war. Kaum unten angekommen konnten wir auf wieder trockenen Strassen nach Thun rollen und den Abend zusammen in der Alpenstadt geniessen.
Der dritte und letzte Tag war vom Wetter her am schönsten. Zwar starteten wir bei noch kühlen Temperaturen in Thun, doch der Anstieg zum Schallenberg war dadurch recht angenehm zu fahren. Oben am Schallenberg verabschiedeten wir uns von den Local Guides und unsere Fahrt ging weiter durch das Emmental mit seinen schönen kleinen Strässchen und Radwegen fernab vom Verkehr. So wurde bei bei Wasen im Emmental die Fritzeflue erklommen, bevor es danach in Eriswil ein feines Zmittag gab. Danach führte uns die Route weiter über kleine Wege und Strassen retour in den Aargau, wo schlussendlich bei der Ampfernhöhe die letzten der rund 2000 Höhenmeter an diesem Tag aufgelesen wurde.






